Orangen – Frucht der kalten Jahreszeit

Orangen helfen über die Folgen des Lichtmangels hinweg
Orangen helfen über die Folgen des Lichtmangels hinweg

Frisch, fruchtig, gesund. Orangen sind die Frucht der kalten Jahreszeit. Im Winter helfen sie über die Folgen des Lichtmangels hinweg. Orangen sind vielseitig. Als Lebensmittel sorgen sie für Frische im winterlichen Speiseplan. Als Medizin unterstützen und heilen sie.

Im Spätherbst beginnt die Jahreszeit der Orange (Citrus aurantium dulcis, sinensis). Wenn die Sonne und die Natur sich zurückziehen, dann hilft die Orange über den Licht- und Vitaminmangel hinweg. Was die Sonne im Winter nicht zu geben vermag, das gibt die Orange.

Im Winter fehlt frisches Gemüse. Dies führt zu einem Vitamin- und Mineralstoffmangel, der durch das fehlende Licht verschärft wird. Die Orange hilft über diese Mängel hinwegzukommen. Die ätherischen Öle der Orange fördern das Wohlbefinden und unterstützen den Hormonhaushalt.

Ob als Nahrungsmittel, Massage- oder Duftöl, Orangen sind im Winter unverzichtbar. Als Zwischenverpflegung ist die Orange ungeeignet. Sie kann nicht ohne Hilfsmittel geschält werden und hinterlässt beim Verzehr Spuren auf den Finger und Kleider.

Frischer Orangensaft ist eine vollwertige Alternative zur Frucht. In der industriellen Orangensaftproduktion wird die ganze Frucht inklusive der Schale zu Saft verarbeitet. Dadurch wird der Saft bitter und schwer verdaulich. Der aus Konzentrat hergestellte Orangensaft ist minderwertig. Ihm fehlen die frischen Vitamine und Mineralstoffe. In der industriellen Orangensaftproduktion kommen Enzyme um Chemikalien zum Einsatz die die Qualität des Produktes schmälern.

Nach dem Schälen sollten Orangen gegessen werden. Frisch geschält schmecken Orangen am besten und im Fruchtfleisch sind noch alle Stoffe enthalten. Einmal geschält oder gepresst beginnen die Inhaltsstoffe zu oxydieren.

Regelmässiger Orangenkonsum schützt vor Grippe, viralen Infektionen und allen anderen Winterkrankheiten.

Wissenswertes

Orangenbäume werden bis zu acht Meter hoch und an die 100 Jahre alt. Das Fruchtfleisch der ovalrunden Frucht ist in einzelne Schnitze (ca. zwölf Stücke) aufgeteilt.

In allen wärmeren Regionen der Erde werden Orangen angebaut. Die Navelorange, die mitteleuropäischen Markt dominiert wird aus Israel, Griechenland, Spanien, Marokko, Algerien, Griechenland und der Türkei nach Mitteleuropa importiert. Am Baum ausgereifte Orangen sind am schmecken am besten. Je länger die Orangen am Baum hängen, umso stärker steigt der Zuckergehalt und schwindet die Säure. Kühl gelagert sind Orangen bis zu 11 Wochen haltbar, die Temperatur ist für die Qualität unwichtig. Im Lager reifen die Orangen nicht mehr, nur der Schimmelpilzbefall nimmt zu. Deshalb sollte vor dem Kauf, jede Frucht auf Schimmelpilzbefall hin untersucht werden.

Um dem Schimmelpilzbefall vorzubeugen, werden die Orangen nach der Ernte gewaschen und mit pestizidhaltigen Wachsen, eingerieben. Einzig Bio-Orangen werden vor dem Transport nicht mit Gift behandelt. Bei Kauf ist folgende Regel zu beachten: Je glänzender und uniformer (Zeichen für intensiven Anbau) eine Frucht ist, umso mehr wurde sie mit giftigen Wachsen behandelt.

Inhaltsstoffe

Orangen bestehen zu 87% aus Wasser. Dank des saftigen Fruchtfleisches lassen sich Orangen gut zu Saft verarbeiten. Die Orangen enthalten viele Vitamin C und Fruchtsäure. Ein Glas frisch gepresster Orangensaft deckt den Tagesbedarf an Vitamin C.

Inhaltsstoffe der Orange

Inhaltsstoffe Anteil pro 100g
Wasser 85,7 g
Eiweiss 1,0 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 8,25 g
Ballaststoffe 1,6 g
Mineralstoffe 0,48 g
Fruchtsäuren 1,13 g
Vitamin B1 0,079 mg
Vitamin B2 0,042 mg
Nicotinamid 0,3 mg
Vitamin C 49,4 mg
Orangen Rezepte

Ätherische Öle

Orangenöl wirkt ausweitend auf Psyche und Organismus. Orangenöl Massagen sind krampflösend und entspannen die glatte Muskulatur. Bereits der Duft der Orange vermittelt ein Gefühl von Entspannung und Ausdehnung auf allen Lebensebenen. Orangenöl regt die Produktion des stimmungserhellend Hormons Enkephalin an. Das Öl wirkt ausgleichend auf die Hypophyse und stimuliert die Zirbeldrüse. Der Duft von Blutorangen reinigt die Aura und die Luft.

Stichworte

  • Duftrichtung: Spritzig, Warm, Süss, Fruchtig.
  • Herstellung:
  • Kaltpressung der Schalen. 200-300 kg ergeben einen Liter Öl
  • Wirkung auf die Psyche:
  • Belebend
  • Beruhigend
  • Gleicht innere Unruhe aus
  • Harmonisierend bei negativer, gereizter Stimmung
  • Harmonisierend bei seelischen Schwankungen
  • Hilft bei bohrenden Problemen, bringt die Freude zurück
  • Nimmt Angst vor Unbekanntem
  • Anwendungsmöglichkeiten:
  • Als Kompressen
  • Als Waschungen
  • Als Bäder
  • Als Inhalationen
  • Einreiben / Massage

Geschichtliches

Schon tausend Jahre vor Christus wuchsen in China die Orangen. Wie die Zitrusfrüchte nach Europa und zu ihrer heutigen Popularität kamen, liegt im Dunkeln.

Publiziert am: 01.11.2018  •  Kategorie: Ernährung 


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